PAK-belasteter Ausgangsboden
Problem
Der örtliche Boden war belastet und musste vor der Wiederverwendung bewertet werden.
Lösungsansatz
Material- und Standortprüfungen bildeten die Grundlage.
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Lern-Referenz · Immobilisierung
PAK-belasteter Boden als Ausgangsmaterial unter technischen und umweltrechtlichen Anforderungen
Eckdaten
Im Zuge einer Schulsanierung in Bruchsal waren Fernwärme- und weitere Leitungsarbeiten erforderlich. Der örtliche Aushubboden war mit PAK belastet und sollte dennoch als Ausgangsmaterial im Projekt genutzt werden. Damit waren sowohl technische als auch bodenschutz- und abfallrechtliche Fragen verbunden.
Die Leitungen benötigten eine dauerhaft tragfähige und setzungsarme Bettung. Auftrieb während des Einbaus, definierte Reibkräfte und spätere Wiederaufgrabbarkeit waren zu berücksichtigen. Die Materialeigenschaften mussten reproduzierbar geprüft werden.
Der Einbau war oberhalb des Grundwasserspiegels vorgesehen. Zugleich musste bewertet werden, ob und unter welchen Bedingungen die Wiederverwendung des belasteten Bodens Boden und Grundwasser unbeeinträchtigt lässt. Die rechtliche Einordnung erforderte standort- und materialspezifische Nachweise.
Problemstellung
Problem
Der örtliche Boden war belastet und musste vor der Wiederverwendung bewertet werden.
Lösungsansatz
Material- und Standortprüfungen bildeten die Grundlage.
Problem
Für die Nutzung des Bodens waren Abfall- und Bodenschutzrecht im konkreten Projekt zu klären.
Lösungsansatz
Die Planung sah dokumentierte Prüfungen und Behördenabstimmung vor.
Problem
Die Leitungen brauchten eine tragfähige, schwindungsarme und später aufgrabbare Verfüllung.
Lösungsansatz
Eine projektspezifische Rezeptur wurde entwickelt.
Problem
Die Rohre durften beim Einbau nicht aufschwimmen oder unzulässig durchbiegen.
Lösungsansatz
Rohrstatik und Auftriebssicherung wurden fachplanerisch betrachtet.
Problem
Die Wiederverwendung belasteten Materials durfte Grundwasser und Boden nicht beeinträchtigen.
Lösungsansatz
Einbaulage und Umweltprüfungen wurden auf den Standort bezogen.
Problem
Die Materialentwicklung nach dem Einbau musste kontrolliert werden.
Lösungsansatz
Vorversuche und Prüfungen vor Ort begleiteten die Ausführung.
Bildstrecke
Örtlicher Aushubboden
Das PAK-belastete Ausgangsmaterial vor der Aufbereitung.
Fernwärmeleitungen an der Schule
Die Leitungen liegen im vorbereiteten Trassenbereich.
Herstellung des Flüssigbodens
Das örtliche Material wird für die projektspezifische Mischung verarbeitet.
Einbau der Leitungsbettung
Flüssigboden wird im Bereich der Fernwärmeleitungen eingebracht.
Leitungen mit Flüssigboden umhüllt
Die Verfüllung liegt an den Rohren und schließt den Grabenabschnitt.
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