Für die Netzverstärkung im Rhein-Main-Gebiet war zwischen der Siemens-Schaltanlage und dem Umspannwerk Kelsterbach eine 420-kV-Höchstspannungsverbindung als erdverlegte GIL-Trasse herzustellen.
Höchstspannungskabel erzeugen im Betrieb erhebliche Verlustwärme – das Bettungsmaterial muss diese Wärme dauerhaft und planbar abführen. Klassische Sandbettungen sind dabei stark von Verdichtungsgrad und Feuchtegehalt abhängig, können austrocknen, sich umlagern und Ringspalte am Rohr bilden, die thermisch wie eine Isolationsschicht wirken.
Gleichzeitig sollte der anfallende Bodenaushub nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des BBodSchG direkt vor Ort wiederverwendet werden, statt ihn auszutauschen und zu entsorgen.