Bei Kirchhausen war eine Schieber- und Armaturengruppe einer Gashochdruckleitung in einer bestehenden Baugrube einzubetten. Die Gründung stand auf übereinander gesetzten, betonverfüllten Schachtringen. Diese Säulen mussten während der Verfüllung und im späteren Betrieb in Lage bleiben.
Der bindige Untergrund hatte geringe Scherfestigkeit und Steifigkeit. Die Böschungskante ließ ein Befahren der Grube nicht zu. Über der fertigen Verfüllung war Baustraßenverkehr anzusetzen, während unmittelbar an der Leitung dynamische Einwirkungen durch Verdichtungsarbeiten zu vermeiden waren.
Die Verfüllung musste zugleich tragfähig und später an einer Seite bis zum Fundamentbereich wieder freilegbar sein. Hinzu kam belasteter Aushubboden, für den ein Umgang innerhalb der Baustelle zu klären war.