Belastete Auffüllböden
Problem
Aushub mit Schlacke, Bauschutt und teilweise stofflicher Belastung erforderte eine Eignungsbewertung.
Lösungsansatz
Geeignete Teilmengen des örtlichen Bodens konnten rezepturtechnisch aufbereitet werden.
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Lern-Referenz · Erdkabelbau
Drei innerstädtische Stromtrassen in heterogenen Auffüllböden
Eckdaten
Für die redundante Stromversorgung eines Rechenzentrums wurden in Offenbach drei 20-/110-kV-Stromtrassen mit insgesamt rund 825 m Länge geplant und hergestellt. Die Leitungsführung verlief innerstädtisch, entlang bestehender Infrastruktur und unter begrenzten Platzverhältnissen.
Im Baugrund lagen heterogene Auffüllungen mit Schlacke, Bauschutt und Backsteinresten. Teile der Auffüllungen waren belastet; die unterschiedlichen Bodenbereiche und das Grundwasser erschwerten den Umgang mit dem Aushub.
Mehrlagige Kabelschutzrohre mussten gegen Auftrieb und Verformung gesichert werden. Zugleich waren die Wärmeabfuhr der erdverlegten Kabel und die Standsicherheit beim Ziehen des Verbaus zu berücksichtigen.
Problemstellung
Problem
Aushub mit Schlacke, Bauschutt und teilweise stofflicher Belastung erforderte eine Eignungsbewertung.
Lösungsansatz
Geeignete Teilmengen des örtlichen Bodens konnten rezepturtechnisch aufbereitet werden.
Problem
Drei Kabeltrassen mussten entlang bestehender Infrastruktur auf begrenzter Fläche geführt werden.
Lösungsansatz
Die Leitungsführung und Baustellenlogistik wurden auf die innerstädtischen Randbedingungen abgestimmt.
Problem
Mehrlagige Rohrbündel konnten im frischen, fließfähigen Material ihre Lage verändern.
Lösungsansatz
Abstandhalter und Sicherungen hielten die Rohrlage während des Einbaus.
Problem
Das Ziehen des Verbaus konnte kritische Rohrverformungen auslösen.
Lösungsansatz
Der Bauablauf wurde in einer zeitabhängigen FEM-Analyse betrachtet.
Problem
Die 20-/110-kV-Kabel verlangten einen gleichmäßigen thermischen Kontakt der Bettung.
Lösungsansatz
Materialziele und ein vollständiger Rohrumschluss bestimmten die Bemessung.
Problem
Die konventionelle Bettung hätte zusätzliche Deponierung und Anlieferung von Primärmaterial erfordert.
Lösungsansatz
Geeigneter örtlicher Aushub wurde als Ausgangsstoff für RSS-Flüssigboden genutzt.
Bildstrecke
Montage der Kabeltrasse
Im verbauten Graben werden die Rohrlagen für die innerstädtische Trasse vorbereitet.
Mehrlagige Leerrohre
Die Schutzrohre liegen in mehreren Lagen innerhalb des engen Querschnitts.
Kreuzende Leitungen im Graben
Vorhandene Leitungen mussten während der Herstellung berücksichtigt und gesichert werden.
Beginnende Flüssigbodenverfüllung
Der Verfüllkeil breitet sich um die gesicherten Rohrbündel aus.
Verfüllter Trassenabschnitt
Der Flüssigboden umschließt die Rohre im fertig verfüllten Grabenabschnitt.
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