In Osterath sollte untersucht werden, welche materialtechnischen Eigenschaften ein Bettungsmaterial für den sicheren Betrieb von Hochspannungskabelsystemen benötigt. Im Mittelpunkt standen Wärmeleitfähigkeit, thermische Stabilität, mechanische Stabilität, Rohrinteraktion, Setzungsverhalten und Langzeitstabilität.
Die Wärmeleitfähigkeit von Sand hängt stark vom Verdichtungsgrad und Feuchtegehalt ab. Bei Austrocknung kann sie erheblich sinken. Nachsacken, Umlagerungen und Hohlräume können die Wärmeabfuhr langfristig verschlechtern.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Bedeutung des Wärmeübergangswiderstandes zwischen Kabel und Bettungsmaterial. Der Lambda-Wert allein reicht zur Bewertung einer Kabelbettung nicht aus.