Wechselnde Bodenarten
Problem
Sand, Geschiebelehm sowie tonige und schluffige Zwischenlagen erschwerten eine einheitliche Bettung.
Lösungsansatz
Der örtliche Aushub wurde als Ausgangsstoff technisch aufbereitet.
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Lern-Referenz · Erdkabelbau
Erdverlegte Höchstspannungskabeltrasse mit anspruchsvoller Bettung
Eckdaten
Zwischen den Kabelübergangsstationen Löchte und Diestegge wurde bei Raesfeld eine rund 3,5 km lange 380-kV-Höchstspannungskabeltrasse in offener Bauweise ausgeführt. Entlang der Strecke wechselten sandige Böden, Geschiebelehm sowie tonige und schluffige Zwischenlagen.
Die unterschiedlichen Korngrößen, Eigenfeuchten und teilweise bindigen Böden erschwerten eine gleichmäßige Bettung der mehrlagigen Kabelschutzrohre. Während des Einbaus waren Auftrieb, Rohrverformung und Lastverteilung zu berücksichtigen.
Im Betrieb erzeugen Höchstspannungskabel Verlustwärme. Die Bettung musste den Wärmefluss aus dem Kabelsystem ermöglichen und den Kontakt zu den Schutzrohren dauerhaft sichern.
Problemstellung
Problem
Sand, Geschiebelehm sowie tonige und schluffige Zwischenlagen erschwerten eine einheitliche Bettung.
Lösungsansatz
Der örtliche Aushub wurde als Ausgangsstoff technisch aufbereitet.
Problem
Mehrlagige Rohrsysteme mussten im fließfähigen Einbauzustand ihre Lage behalten.
Lösungsansatz
Sicherungen wurden mit dem Verfüllfortschritt umgesetzt.
Problem
Die 380-kV-Kabel erzeugen Verlustwärme; Ringspalte würden den Wärmeübergang beeinträchtigen.
Lösungsansatz
Die Bettung wurde für vollständigen Rohrkontakt und definierte thermische Eigenschaften ausgelegt.
Problem
Kornverteilung und Eigenfeuchte des örtlichen Materials waren nicht durchgehend gleich.
Lösungsansatz
Rezeptur und Materialziele steuerten die Aufbereitung des Aushubs.
Problem
Mischplatz, Materialtransport und Rohrlage mussten zum getakteten Einbau passen.
Lösungsansatz
Der Verfüllkeil und die Sicherungen wurden schrittweise geführt.
Problem
Für die Beurteilung der Kabelbettung wurden Temperaturen an und neben dem Leerrohr betrachtet.
Lösungsansatz
Fühler und baubegleitende Eigenüberwachung begleiteten die Ausführung.
Bildstrecke
Aushub entlang der Trasse
Der offene Graben führt durch wechselnde örtliche Böden.
Mischplatz im Betrieb
Die technische Aufbereitung des Bodens wurde für die Trasse eingerichtet.
Flüssigbodenherstellung vor Ort
Am Mischplatz wird das aufbereitete Material für den Einbau bereitgestellt.
Schrittweise Verfüllung
Flüssigboden wird um die gesicherten Schutzrohre eingebracht.
Fortschreitender Trassenbau
Der Verfüllkeil folgt dem getakteten Bauablauf im Kabelgraben.
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