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Lern-Referenz · Bahnbau

Steinach – Gashochdruckleitung am Bahndamm sichern

Statische und dynamische Lasten bei engem Baufeld und hohem Grundwasser

Eckdaten

Das Projekt auf einen Blick

Leitung
Gashochdruckleitung DN 300
Maximaler Betriebsdruck
MOP 61 bar
Lage
unter einer Asphaltstraße am Bahndamm
Baustellenlasten
Schwerlastverkehr und Mobilkran
Weitere Leitungen
Trinkwasser und Strom
Einbauverfahren
Pilgerschrittverfahren
Material
projektspezifischer RSS-Flüssigboden
Planungsnachweis
FEM-Analysen für statische und dynamische Lasten

In Steinach musste eine Gashochdruckleitung DN 300 mit MOP 61 bar unter einer Asphaltstraße während der Bauzeit gesichert werden. Schwerlastverkehr, ein Mobilkran und Verdichtungsarbeiten verursachten statische und dynamische Belastungen, die von der Leitung ferngehalten werden mussten.

Das Baufeld lag dicht an einem Bahndamm und weiteren Bauwerken. Straßenverkehr sowie kreuzende und parallel verlaufende Trinkwasser- und Stromleitungen schränkten den Arbeitsraum ein. Die weiteren Leitungen mussten bei der Freilegung geschützt bleiben.

Bei der Planung waren zudem örtliche Bodenverhältnisse und ein hoher Grundwasserspiegel zu berücksichtigen. Für die bestehende Gasleitung sollte eine Umverlegung vermieden werden, ohne ihre Sicherheit während der Bauarbeiten zu beeinträchtigen.

Problemstellung

Die Kernprobleme

1

Kreuzende Versorgungsleitungen

Problem

Trinkwasser- und Stromleitungen mussten beim Freilegen erhalten und geschützt werden.

Lösungsansatz

Die weiteren Leitungen wurden im Sicherungskonzept berücksichtigt.

2

Hoher Grundwasserspiegel

Problem

Die Verfüllung musste unter den örtlichen Wasser- und Bodenverhältnissen geplant werden.

Lösungsansatz

Das technologische Konzept bezog die Grundwasserlage ein.

3

Bestehende Leitung am Ort halten

Problem

Eine Umverlegung der Gashochdruckleitung sollte trotz der Baulasten vermieden werden.

Lösungsansatz

Abschnittsweise Sicherung mit RSS-Flüssigboden war vorgesehen.

4

Schwerlasten über der Gasleitung

Problem

Schwerlastverkehr und Mobilkran belasteten den Bereich der bestehenden Leitung.

Lösungsansatz

FEM-Analysen und die Verfüllplanung berücksichtigten den Lastabtrag.

5

Dynamische Einwirkungen

Problem

Verdichtungsarbeiten und die Lage am Bahndamm erforderten Schutz vor wechselnden Lasten.

Lösungsansatz

Die Planung betrachtete statische und dynamische Einwirkungen gemeinsam.

6

Enger Arbeitsraum

Problem

Straße, Bahndamm und Bauwerke ließen wenig Platz für Herstellung und Einbau.

Lösungsansatz

Ablauf und Baustellenlogistik wurden auf die Randbedingungen abgestimmt.

Bildstrecke

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Inhalt der vollständigen Referenz

9 Abschnitte
  1. Ausgangslage an Straße und Bahndamm Die bestehende Gasleitung lag in einem engen Baufeld unter Verkehrs- und Baustellenlasten.
  2. Lastabtrag und FEM-Analysen Statische und dynamische Einwirkungen auf die Gasleitung wurden planerisch simuliert.
  3. Technologisches Konzept und Baustellenlogistik Herstellung, Transport und Einbau des Flüssigbodens wurden für das enge Baufeld abgestimmt.
  4. Rezepturentwicklung und Materialanforderungen FiFB entwickelte und prüfte einen projektspezifischen Flüssigboden für Tragfähigkeit und Wiederaufgrabbarkeit.
  5. Abschnittsweiser Einbau im Pilgerschritt Die Leitung wurde abschnittsweise freigelegt, gesichert und mit Flüssigboden wieder verfüllt.
  6. Kreuzende Leitungen und Grundwasser Weitere Versorgungsleitungen und ein hoher Grundwasserspiegel beeinflussten die Verfüllplanung.
  7. Qualitätssicherung und Ausführungsbegleitung Ein QS-Plan sollte Materialien, Prozesse und die Bauausführung überwachen und dokumentieren.
  8. Sicherung der bestehenden Leitung Das Konzept zielte darauf, die Gasleitung trotz hoher Bau- und Verkehrslasten am Ort zu belassen.
  9. Fotodokumentation Weitere Baustellenfotos sowie geschützte Fachplanungs-, FEM- und Berechnungsbilder zur Leitungssicherung.