In Wilhelmshaven musste eine Ölfernleitung DN 700 die Maade queren. Der bestehende Düker war zu ersetzen; die Leitung ließ sich nur für einen kurzen Zeitraum außer Betrieb nehmen. Zugleich durfte der Abflussquerschnitt des Gewässers während der Bauarbeiten nicht eingeschränkt werden.
Die Dükerrinne reichte bis rund 7 m unter den Gewässerspiegel. Der Aushub erfolgte vollständig unter Wasser in wassergesättigten Sanden, die im Auflagerbereich gegenüber Erosion und Suffosion empfindlich waren. Nach Abschluss der Arbeiten musste die Gewässersohle im Sollprofil wiederhergestellt werden.
Die leer laufende Leitung war auftriebsgefährdet. Ihre Lage und Deckung mussten in jedem Bauzustand gesichert sein. Ein benachbartes Naturschutzgebiet, Vorgaben zu Geräusch und Erschütterung sowie die Untersuchung des Aushubs auf Altlasten erhöhten die Anforderungen an den Bauablauf.