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Lern-Referenz · Fernwärme · Teil der Schulung Technologie Fernwärme & Umgang Kontaminationen 06/27

Ravensburg – Fernwärmeleitungen in der Spohnstraße verlegen

Leitungsbettung mit örtlichem Boden im engen städtischen Baufeld

Eckdaten

Das Projekt auf einen Blick

Leitungen
zwei Fernwärmeleitungen
Weitere Trasse
Speedpipes
Ort
Spohnstraße, Ravensburg
Bettungsmaterial
Flüssigboden aus örtlichem Ausgangsboden
Bauumfeld
enger städtischer Straßenraum
Leitungsbestand
Kreuzungen und parallele Bestandsleitungen
Rohrsicherung
Rohrverlegehilfen gegen Auftrieb
Qualitätssicherung
Prüfung der Rückverfestigung

In der Spohnstraße in Ravensburg sollten zwei Fernwärmeleitungen und Speedpipes neu verlegt werden. Der städtische Straßenraum bot nur begrenzten Platz für Aushub, Verbau, Leitungsarbeiten und Materiallogistik.

Bestandsleitungen kreuzten die neue Trasse oder verliefen parallel dazu. Sie mussten während der Bauarbeiten freigelegt und geschützt werden. Zugleich waren die neuen Leitungen gegen Verkehrsbelastungen sowie thermische und mechanische Einwirkungen zu sichern.

Für die Leitungsbettung war örtlicher Ausgangsboden vorgesehen. Dessen Eigenschaften mussten zu den Anforderungen an Fließfähigkeit, Tragfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit und spätere Wiederaufgrabbarkeit passen. Auch die Rohrlage musste während der Einbauphase stabil bleiben.

Problemstellung

Die Kernprobleme

1

Enger Straßenraum

Problem

Für Aushub, Verbau, Rohrmontage und Verfüllung stand wenig Platz zur Verfügung.

Lösungsansatz

Trassen- und Einbauablauf wurden auf die städtische Lage abgestimmt.

2

Kreuzende Bestandsleitungen

Problem

Vorhandene Leitungen kreuzten die Fernwärmetrasse oder lagen parallel dazu.

Lösungsansatz

Freilegung und Grabenbau mussten den Bestand schützen.

3

Thermische und mechanische Lasten

Problem

Die neuen Leitungen mussten Verkehrseinwirkungen und Wärmebetrieb dauerhaft aufnehmen.

Lösungsansatz

Bettung und Verfüllung wurden auf beide Anforderungen abgestimmt.

4

Auftrieb beim Verfüllen

Problem

Die Rohre mussten während des Einbaus des fließfähigen Materials in ihrer Lage bleiben.

Lösungsansatz

Rohrverlegehilfen dienten der Fixierung und Auftriebssicherung.

5

Örtlicher Boden als Bettung

Problem

Der Ausgangsboden sollte trotz unterschiedlicher Anforderungen für die Fernwärmebettung genutzt werden.

Lösungsansatz

FiFB entwickelte eine passende Flüssigbodenrezeptur.

6

Langfristige Materialfunktion

Problem

Wärmeleitfähigkeit, geringe Setzungsanfälligkeit und spätere Wiederaufgrabbarkeit waren gefordert.

Lösungsansatz

Rezepturprüfung und Qualitätssicherung begleiteten diese Anforderungen.

Bildstrecke

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Inhalt der vollständigen Referenz

9 Abschnitte
  1. Ausgangslage in der Spohnstraße Zwei Fernwärmeleitungen und Speedpipes mussten im engen Straßenraum verlegt werden.
  2. Lageplan und Querschnitte Die Fachplanung ordnete Leitungslagen und Bestandskreuzungen in Lageplan und Profilen.
  3. Technologisches Verfüllkonzept Das Konzept verband Rohrverlegung, Sicherung und Flüssigbodenverfüllung.
  4. Rezeptur aus örtlichem Ausgangsboden FiFB passte Flüssigboden an Fließfähigkeit, Tragfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit an.
  5. Rohrlage und Auftriebssicherung Rohrverlegehilfen fixierten die Leitungen während des Flüssigbodeneinbaus.
  6. Bestandsleitungen und Grabenbau Kreuzungen und parallele Leitungen mussten beim Aushub und bei der Verlegung geschützt bleiben.
  7. Herstellung und Einbau des Flüssigbodens Mischplatz, Rezeptureinstellung und Einbau im Rohrgraben bildeten eine zusammenhängende Prozesskette.
  8. Qualitätssicherung und Langzeiteigenschaften Prüfungen zur Rückverfestigung und Materialfunktion begleiteten Planung und Ausführung.
  9. Fotodokumentation Weitere Aufnahmen von Mischplatz, Leitungen, Kreuzungen, Schweißarbeiten und Verfüllung sowie das technologische Konzept.
Seminar 15. – 16. Juni 2027 · Leipzig

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Basisschulung + Technologie 1990 € zzgl. MwSt.

Termine

  • 15.06.2027
  • 16.06.2027

Vollständige Lern-Referenz inklusive

Technologie Fernwärme & Umgang Kontaminationen 06/27

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