Am Offenburger Südring sollte eine zentrale Fernwärmeleitung über rund 350 m in einer stark frequentierten Hauptverkehrsstraße verlegt werden. Kurze Sperrzeiten und hoher Baufortschritt waren dabei wichtig.
Die Trasse kreuzt Bestandsleitungen; die Leitung DN 150 mit verstärkter Dämmung benötigt eine verlässliche Bettung. Eine konventionelle Bauweise hätte Bodenaustausch, Abtransport des Aushubs und die Anlieferung von Sand und Kies erfordert.
Teile des Abschnitts liegen in der Wasserschutzzone II. Für den Verfüllbaustoff waren Umweltverträglichkeit und die Vermeidung einer Zustandsverschlechterung nachzuweisen. Zugleich sollten Entsorgung, Rohstoffverbrauch und Transportaufwand begrenzt werden.