Querung darf keinen Stau erzeugen
Problem
Ein Bauwerk im Flussbereich durfte den Gewässerabfluss nicht nachteilig behindern.
Lösungsansatz
Hydrogeologie und Geometrie des durchgehenden Körpers wurden gemeinsam geprüft.
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Lern-Referenz · Fernwärme · Teil der Schulung Technologie Erdkabel & Geoponton 03/27
Gewässer- und Deichquerung für Fernwärme- und Trinkwasserleitungen
Eckdaten
In Freiburg sollten eine Fernwärmeleitung mit Vor- und Rücklauf sowie eine Trinkwasserleitung die Dreisam und bestehende Deiche queren. Die Arbeiten durften den Gewässerabfluss nicht beeinträchtigen und im Fluss keinen Stau verursachen.
Auch während der Bauzeit musste der Hochwasserschutz funktionieren. Eingriffe in den Deich sollten im Ereignisfall innerhalb von drei Stunden geschlossen werden können. Im späteren Betrieb waren die dauernden Dehnungen der Fernwärmeleitung bei der Deichstandsicherheit zu berücksichtigen.
Die Deiche waren nicht ausreichend tragfähig, um als Fahrweg zu dienen. Zufahrt, Montage, Gewässer- und Bodenschutz mussten deshalb unter engen logistischen und ökologischen Randbedingungen geplant werden.
Problemstellung
Problem
Ein Bauwerk im Flussbereich durfte den Gewässerabfluss nicht nachteilig behindern.
Lösungsansatz
Hydrogeologie und Geometrie des durchgehenden Körpers wurden gemeinsam geprüft.
Problem
Eingriffe in den Deich mussten bei Hochwasser kurzfristig geschlossen werden können.
Lösungsansatz
Die Baufolge wurde an Gewässer- und Deichschutz ausgerichtet.
Problem
Der Querungsbereich ließ eine klassische Trockenlegung und Wasserhaltung nur eingeschränkt zu.
Lösungsansatz
Der erste Flüssigbodenkörper wurde für einen Einbau im Wasser konzipiert.
Problem
Ein zu früher innerer Aushub könnte die Tragfähigkeit des Geopontons im Bauzustand gefährden.
Lösungsansatz
Die Freigabe des rückverfestigten Körpers ist ein eigener Prüfschritt.
Problem
Fernwärme- und Trinkwasserleitungen mussten über Fluss und Deich in definierter Lage eingebaut werden.
Lösungsansatz
Hebeablauf und Rohrverlegehilfen wurden für die Positionierung vorgesehen.
Problem
Leitungsbettung und Damm mussten nach dem Einbau wieder geschlossen und hydraulisch wirksam sein.
Lösungsansatz
Die Zweitverfüllung nutzt wieder ausgehobenen Flüssigboden und endet mit der Deichwiederherstellung.
Bildstrecke
Dreisamquerung im Bauzustand
Der Querungsbereich führt durch Flussbett und bestehende Deiche.
Erster Flüssigbodenkörper
Der hergestellte Geoponton bildet die Grundlage für den folgenden inneren Aushub.
Absenken der vormontierten Leitung
Die Rohrleitung wird über den wasserführenden Querungsbereich geführt.
Zweitverfüllung im Kontraktorverfahren
Der innere Arbeitsraum wird nach der Leitungspositionierung erneut verfüllt.
Wiederhergestellter Dreisambereich
Nach Abschluss der Querung ist der Deichbereich wieder geschlossen.
Nur für Teilnehmende
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Geleitet von
Wolf-Hagen Stolzenburg
CEO
Termine
Vollständige Lern-Referenz inklusive
Technologie Erdkabel & Geoponton 03/27