In Dresden war eine Fernwärmetrasse in bergigem, bewaldetem Gelände zu errichten. Die Leitungsgräben im Steilhang weisen über längere Abschnitte Längsneigungen von mehr als 20° auf. Ein Kunststoffmantelrohr-System (KMR) sollte in einem schmalen, tief geführten Graben verlegt werden.
Verfüllmaterial und Leitung mussten im Gefälle lagestabil bleiben. Unmittelbar angrenzender Baumbestand, durchwurzelter Boden, fehlende oder sehr schmale Baustraßen und geringe Arbeitsflächen erschwerten den Bau. Die Ausführung musste sowohl bei Frost als auch bei hohen Sommertemperaturen möglich sein.
Für die Fernwärmeleitung waren Wärmeabfuhr, thermische Längsdehnung, Schutz des Kunststoffmantels und spätere Wiederaufgrabbarkeit zu berücksichtigen. Zugleich sollten Baumbestand und Leitungszone vor Wurzeleinwuchs geschützt werden.