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Lern-Referenz · Baugruben · Teil der Schulung Technologie Kanalbau & RSS-Wand 11/27

Düren – wasserdichte Baugruben im laufenden Betrieb

Tiefe Industrie-Baugruben bei hohem Grundwasser und empfindlicher Bestandsbebauung

Eckdaten

Das Projekt auf einen Blick

Bauaufgabe
mehrere wasserdichte Baugruben
Baugrubentiefe
bis etwa 6,0 m
Grundwasser
ab etwa 1,0 m unter Geländeoberkante
Baugrund
Auffüllungen, Sande, Kiese und bindige Zwischenlagen
Betrieb
Industrieanlage während der Bauzeit in Betrieb
Bauteile
RSS-Wände und Flüssigbodenbodenplatten
Wandsicherung
temporäre Stahlprofile
Bemessung
PLAXIS 3D; GEO-2 und GEO-3

Auf einem Industrieareal in Düren waren mehrere tiefe Baugruben herzustellen. Der Grundwasserstand lag laut Projektbeschreibung bereits etwa 1,0 m unter Geländeoberkante; die Gruben reichten bis etwa 6,0 m tief. Der Baugrund bestand aus wechselnden Auffüllungen, Sanden, Kiesen und schluffig-tonigen Zwischenlagen.

Die Arbeiten mussten bei laufendem Anlagenbetrieb und in beengten Bereichen mit sensibler historischer Bebauung stattfinden. Standsicherheit und Setzungen waren ebenso zu beachten wie Lärm und Erschütterungen für Betrieb und Umfeld.

Konventionelle tiefe Baugruben hätten nach dem Summary aufwendige Wasserhaltung und hohe hydraulische Gradienten verursacht. Bauzustände, Grundwasser und angrenzende Bauteile mussten deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Problemstellung

Die Kernprobleme

1

Grundwasser dicht unter Gelände

Problem

Der Wasserspiegel lag bereits etwa 1,0 m unter Geländeoberkante.

Lösungsansatz

Die Baugrube wurde als geschlossenes System geplant.

2

Bauarbeiten bei laufendem Betrieb

Problem

Die Herstellung durfte den bestehenden Anlagenbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen.

Lösungsansatz

Der Ablauf wurde auf das Betriebsumfeld abgestimmt.

3

Tiefe Baugruben standsicher halten

Problem

Gruben bis etwa 6,0 m Tiefe mussten in wechselnden Böden und Bauzuständen stabil bleiben.

Lösungsansatz

Numerische Nachweise begleiteten die Bemessung.

4

Dichtheit ohne aktive Absenkung

Problem

Die Baugruben mussten gegen Grundwasser abgedichtet werden, ohne den Wasserspiegel aktiv abzusenken.

Lösungsansatz

Flüssigbodenwände und Bodenplatten bildeten ein gemeinsames System.

5

Anschluss an Betonbauteile

Problem

Die Wechselwirkung der Flüssigbodenwände mit angrenzendem WU-Beton war zu beurteilen.

Lösungsansatz

Materialverhalten und Zwängungen wurden fachplanerisch betrachtet.

6

Materialentwicklung kontrollieren

Problem

Die Verfüllung musste die vorgesehenen Eigenschaften während des Bauablaufs entwickeln.

Lösungsansatz

Probenahme und Überwachung begleiteten die Ausführung.

Bildstrecke

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Inhalt der vollständigen Referenz

9 Abschnitte
  1. Bauaufgabe und Betriebsumfeld Mehrere tiefe Baugruben mussten bei laufendem Anlagenbetrieb entstehen.
  2. Baugrund und Grundwasser Heterogene Schichten und Grundwasser dicht unter Gelände erhöhten das Baugrubenrisiko.
  3. Dreidimensionale Bemessung PLAXIS 3D modellierte Aushub, Zwischenzustände und Endzustand.
  4. Geschlossene Baugruben aus Wand und Platte Flüssigbodenwände und Bodenplatten wirkten zusammen als Verbau und Abdichtung.
  5. Rezeptur und Materialverhalten FiFB passte plastisches Verformungsverhalten und kontrollierte Festigkeitsentwicklung an.
  6. Abschnittsweise Herstellung und Zweitaushub Verbauabschnitte wurden verfüllt und nach der Materialentwicklung weiter ausgehoben.
  7. Qualitätssicherung und Überwachung Eigen- und Fremdüberwachung dokumentierten Rezeptur und Einbau.
  8. Verlorene Schalung und Materialverbleib Die Baugrubenwände wurden in den folgenden Betonbau einbezogen; örtlicher Boden sollte wiederverwendet werden.
  9. Fotodokumentation Weitere Baustellenaufnahmen, Bauwerkspläne und Berechnungsbilder zur Herstellung der wasserdichten Baugruben.
Seminar 9. – 10. November 2027 · Leipzig

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Termine

  • 09.11.2027
  • 10.11.2027

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Technologie Kanalbau & RSS-Wand 11/27

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