Bei der künftigen A26-Querung an der Waltershofer Straße mussten eine Gashochdruckleitung und ein Erdkabel-Leerrohrpaket durch einen rund 120 m langen Abschnitt im Torf geführt werden. Die angrenzenden Trassenbereiche waren unterschiedlich gegründet und unterschiedlich stark vorbelastet.
Unter Auffüllungen und Klei lag eine organische Weichschicht; tragfähiger Mittelsand stand erst in größerer Tiefe an. Das Grundwasser lag nahe der Oberfläche. Die künftige Straßenlast und die bereits konsolidierte Umgebung ließen unterschiedliche Setzungen erwarten.
Für die Gashochdruckleitung konnten solche Höhendifferenzen erhebliche Zugbeanspruchungen auslösen. Zugleich lag eine in Betrieb befindliche Leitung in unmittelbarer Nähe der Gründungsarbeiten, und der Bauablauf musste mit der Autobahnbaustelle abgestimmt werden.