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Lern-Referenz · Kanalbau · Teil der Schulung Technologie Kanalbau & Erdkabel 11/26

Winden – Elzquerung im Zuge der B 294 Ortsumfahrung

Ableitung Regenklärbecken Ost / Außenanlage Unterstation – Fachplanung RSS-Flüssigboden (Projekt 25294)

Eckdaten

Das Projekt auf einen Blick

Projekt-Nr.
25294
Verfahren
Geoponton aus RSS-Flüssigboden
Maßnahme
B 294, Ortsumfahrung Winden
Bauwerk
Ableitung Regenklärbecken Ost, Elzquerung, Außenanlage Unterstation
Leistung
Flüssigboden-Fachplanung (FiFB)
Einbau
Abschnittsweise im Grundwasser und unter Wasser (Kontraktorverfahren)
Baugrund / Wasser
Grundwasser und Fließgewässer Elz, grobe Blocklagen, inhomogene Schichten
Nachweise
Standsicherheit GZG/GZT, numerische Verformungs- und Auftriebsberechnungen

Im Zuge der Ortsumfahrung Winden (B 294) waren die Ableitung des Regenklärbeckens Ost, die Querung der Elz und mehrere tiefliegende Leitungsabschnitte herzustellen – im Grundwasser, im Fließgewässer und bei sehr beengten Platzverhältnissen.

Grobe Blocklagen, wechselnde Wasserstände mit temporärer Überflutung sowie die Vorgabe, großflächige Wasserhaltung zu vermeiden und den anstehenden Boden wiederzuverwerten, schlossen konventionelle Verbau- und Wasserhaltungskonzepte praktisch aus.

Problemstellung

Die Kernprobleme

1

Baugruben im Grundwasser und im Fließgewässer

Problem

Leitungsgräben und Baugruben waren im Grundwasser und im Fließgewässer Elz bei sehr beengten Platzverhältnissen herzustellen.

Lösungsansatz

Wasserdichter Geoponton aus RSS-Flüssigboden – Verbau und Abdichtung in einem Bauteil.

2

Wechselnde Wasserstände und temporäre Überflutung

Problem

Hohe Grundwasserstände sowie wechselnde Wasserstände des Fließgewässers mit temporärer Überflutung.

Lösungsansatz

Einbau des Flüssigbodens auch im überfluteten Zustand im Kontraktorverfahren.

3

Grobe Blocklagen und inhomogener Baugrund

Problem

Sehr ungünstige Baugrundverhältnisse mit groben Blocklagen und inhomogenen Schichten, die konventionelle Verbausysteme und Wasserhaltungen technisch wie wirtschaftlich erschwert hätten.

Lösungsansatz

Monolithischer Flüssigbodenkörper statt Spundwänden, Dichtwänden und Betonbauwerken.

4

Großflächige Wasserhaltung vermeiden

Problem

Vermeidung großflächiger Wasserhaltungsmaßnahmen mit potenziellen Auswirkungen auf Grundwasser, Umwelt und die Standsicherheit angrenzender Bereiche.

Lösungsansatz

Wasserdichter, tragfähiger Bauzustand ohne dauerhafte Wasserhaltung – fachplanerisch nachgewiesen.

5

Bodenverwertung nach BBodSchG und KrWG

Problem

Nutzung und Wiederverwertung des anstehenden Bodenmaterials unter Einhaltung der Vorgaben des BBodSchG, der VwV Boden sowie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

Lösungsansatz

Standortspezifische Rezepturen aus dem anstehenden Aushubmaterial.

6

Bauzustandssicherheit über alle Bauphasen

Problem

Hohe Anforderungen an die Bauzustandssicherheit, insbesondere bei abschnittsweiser Herstellung, Hochwasserereignissen und wechselnden Bauphasen.

Lösungsansatz

Standsicherheitsnachweise GZG/GZT und numerische Berechnungen für jede Bauphase.

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Inhalt der vollständigen Referenz

9 Abschnitte
  1. Die Lösung Wasserdichte, tragfähige Geopontons aus RSS-Flüssigboden als Baugrubenverbau und Abdichtung – Innenaushub im Trockenen, Rohrverlegung in hängender Bauweise.
  2. Fachplanerische Lösungen Geotechnische, hydraulische und konstruktive Durcharbeitung aller Bauzustände – Standsicherheitsnachweise, numerische Berechnungen und Integration von Umwelt-, Wasser- und Straßenbaurecht.
  3. FiFB-Lösungen Standortspezifische Rezepturen aus dem anstehenden Boden, zielgerichtete Einstellung der mechanischen Parameter und verbindliche Qualitätssicherung.
  4. Vorteile gegenüber konventionellen Lösungen Technische, wirtschaftliche und rechtlich-ökologische Vorteile der Geoponton-Bauweise im Vergleich zu Spundwänden, Dichtsohlen und großflächiger Wasserhaltung.
  5. FB-Anwendungsbereiche Wofür das Projekt exemplarisch steht: Leitungsbau und Gewässerquerungen im Grundwasser, Baugruben unter hydrogeologisch anspruchsvollen Bedingungen.
  6. Fotodokumentation Baustellendokumentation der Elzquerung: Planungsgrundlagen, Geoponton-Herstellung im Fließgewässer, Rohrverlegung und Schachtbauwerke.
  7. Kontraktorverfahren und Zweitaushub Einbaufolge unter Wasser, anschließender trockener Aushub und Verfüllung des Rohrstrangs.
  8. Grundwasser, Auftrieb und Bauzustände Standsicherheit und Verformungen des Geopontons über die Bauphasen hinweg.
  9. Bodenverwertung und Qualitätsprüfung Rezepturziele, Freigabe und Prüfkörper für den projektspezifischen Flüssigboden.
Seminar 4. – 5. November 2026

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Termine

  • 04.11.2026
  • 05.11.2026

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Technologie Kanalbau & Erdkabel 11/26

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