Im Neubaugebiet Hanfplatz in Kehl-Kittersburg waren Trinkwasser-, Schmutzwasser- und Regenwasserleitungen mit Schächten und Hausanschlüssen zu verlegen. Die Leitungen lagen in unterschiedlichen Tiefen; mehrere Abschnitte reichten in den Grundwasserbereich.
Der höchste Grundwasserstand wurde mit 142,10 m NN und der mittlere Höchststand mit 141,60 m NN angegeben. In weiten Teilen lag der Höchstwasserstand knapp unter Geländeoberkante. Baugruben und Leitungsgräben waren daher stark vom Grundwasser beeinflusst.
Für Rohre und Schächte mussten Standsicherheit, Auftrieb während des Einbaus und die unterschiedlichen Leitungslagen berücksichtigt werden. Eine großräumige Absenkung des Grundwassers war im Wohngebiet ein zusätzlicher Eingriff, den die Planung vermeiden sollte.