Am Fischerholzweg in Pfuhl war eine neue Gashochdruckleitung DN 500 durch grundwasserbeeinflussten Baugrund zu führen und an Übergabestationen sowie Montagegruben anzuschließen. In der Nähe lag eine bestehende Gashochdruckleitung mit einem Druckniveau von 56 bar.
Wassergesättigte Auesande und Auelehme waren fließempfindlich. Eine klassische Wasserhaltung hätte hohe Pumpraten erfordert; der dadurch entstehende Absenktrichter konnte die Bestandsleitung durch Setzungen beeinträchtigen. Für die Trasse waren Lagegenauigkeit und Standsicherheit bereits im Bauzustand wichtig.
Auch beim Verlegen und Verfüllen musste die neue Rohrleitung gegen Auftrieb und Lageänderungen gesichert werden. Zwischen Trasse, Montagegruben und Übergabestation durften keine schädlichen Differenzsetzungen entstehen.